Schulkonzept

Das Schulkonzept am Mönchsee-Gymnasium wurde von der Gesamtlehrerkonferenz am 10.02.2004 verabschiedet.

Die Inhalte des Schulkonzepts sind nicht statisch, sondern für eine ständige Weiterentwicklung offen. Konflikte oder Probleme, die sich bei dessen Umsetzung ergeben, lösen wir im gemeinsamen Gespräch aller Beteiligten.

Das Mönchsee-Gymnasium versteht sich als Schulgemeinschaft aus Eltern, Lehrerinnen/ Lehrern, Schülerinnen/Schülern, die sich gemeinsam verpflichtet fühlt, ihren Schülerinnen und Schülern Lebenschancen zu eröffnen und eine positive Lebensgestaltung auch nach der Schulzeit zu ermöglichen. Deshalb ist das Ziel ihrer schulischen Bildungsarbeit die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die Grundlage für Erfolg in Schule, Studium und Beruf bilden und die zur aktiven Teilnahme am kulturellen Leben befähigen.

Das MSG fördert die unterschiedlichen Begabungen seiner Schülerinnen und Schüler in drei Profilen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und bietet deshalb die Wahl zwischen einem sprachlichen, einem naturwissenschaftlichen und einem Musik-Profil. Ebenso haben die Schüler/innen die Möglichkeit, an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen und in Gremien mitzuarbeiten. Die Schulgemeinschaft legt Wert auf ein anspruchsvolles und hohes Bildungsniveau.

Mit diesen Bildungszielen sind Erziehungsziele untrennbar verbunden. Im Vordergrund stehen die Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler, die Förderung der Eigenverantwortlichkeit, des Gesundheitsbewusstseins und der Bereitschaft zu sozialer Verantwortung. Diese Ziele sollen erreicht werden durch Einbindung aller am Schulleben Beteiligten im ständigen Dialog, durch Sensibilität und Aufgeschlossenheit im Umgang miteinander, durch Angebote zur Identifikation mit der Schule und eine entsprechende Gestaltung des Schullebens und durch Einforderung selbstverantwortlichen Handelns.

Die Eltern unterstützen den schulischen Erziehungsprozess.

Bei der Verfolgung der Bildungs- und Erziehungsziele legt die Schulgemeinschaft Wert auf eine dynamische Weiterentwicklung und eine reflektierende Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen und pädagogischen Veränderungen und achtet auf die Nachhaltigkeit der Lernprozesse.

Mit dem Erreichen dieser Ziele werden die Schüler/innen des Mönchsee-Gymnasiums an ihre Rolle als mündige Bürger herangeführt, sie sollen sich ihrer Möglichkeiten bewusst sein und ihr Potenzial verantwortungsbewusst und innovativ im privaten und öffentlichen Leben einsetzen können.

Die Mitglieder der Schulgemeinschaft des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn geben sich folgende Verfassung, die für alle verbindliche Ziele enthält:

Schulgemeinschaft

  • Wir verpflichten uns im Schulalltag zu gegenseitiger Achtung und Fairness und gehen daher respektvoll miteinander um.
  • In unserer Schule vermeiden wir jegliche Form von Mobbing und Gewalt. Auseinandersetzungen werden diskursiv ausgetragen.
  • Wir fühlen uns gemeinsam der Suchtprävention verpflichtet und treten dem Gebrauch von Drogen entgegen.
  • Um gegenseitiges Vertrauen zu pflegen, zeigen wir Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang miteinander.
  • Wir verpflichten uns zu gegenseitiger Hilfeleistung.
  • Wir fördern faire, angemessene und konstruktive Kritik als wesentliche Grundlage für Verbesserungen.
  • Wir unterstützen Eigeninitiative und Vielfalt und fördern sie.
  • Wir sorgen für eine angenehme Atmosphäre innerhalb der Schulgemeinschaft und gehen offen und ehrlich miteinander um.
  • Wir tragen zu einem positiven Ansehen unserer Schule in der Öffentlichkeit bei.
  • Wir verstehen unsere Schule als Teil der globalen Gesellschaft. Dieses Bewusstsein zu fördern ist elementare Grundlage und Ziel unserer Bemühungen. Aus diesem Verständnis heraus handeln wir verantwortlich in Bezug auf Gesundheit, Umwelt, Energie und weltweites Miteinander.

Schülerinnen und Schüler

  • Wir tragen durch unsere Mitarbeit in der Schule und zu Hause zu konstruktivem und lebendigem Unterricht bei.
  • Wir zeigen soziales Engagement auch außerhalb des Unterrichts.
  • Wir sind uns bewusst, dass ältere Schüler/innen den jüngeren gegenüber Vorbildfunktion haben.
  • Wir achten auf Sauberkeit und Ordnung auf dem Schulgelände und vermeiden jegliche Beschädigungen.
  • Wir unterstützen die Klassensprecher/innen bei Ihrer Tätigkeit.

Lehrerinnen und Lehrer

  • Wir behandeln alle Schüler/innen gleich und fair.
  • Wir gestalten den Unterricht interessant, lebensnah und anspruchsvoll.
  • Wir sind offen für Anregungen.
  • Wir bereiten uns sorgfältig auf den Unterricht vor. Die Unterrichtszeit nutzen wir effizient.
  • Wir wecken Interessen, fördern Anlagen und geben Anleitung und Raum zu selbstverantwortlichem Lernen.
  • Wir sorgen für Transparenz bei der Notengebung und bei den Beschlüssen von Konferenzen.
  • Wir informieren uns über die SMV-Arbeit, nehmen sie ernst und unterstützen sie.
  • Wir engagieren uns auch außerhalb des Unterrichts für unsere Schule.

Eltern

  • Wir unterstützen unsere Kinder, wir fördern deren Selbstbewusstsein und Leistungsbereitschaft und nehmen unsere Erziehungsverantwortung wahr.
  • Wir informieren uns über den Leistungsstand unserer Kinder und das Lernklima in den Klassen.
  • Wir geben unseren Kindern die Möglichkeit, sich bei außerunterrichtlichen Aktivitäten und in der SMV zu entfalten.
  • Wir interessieren uns für die Schulveranstaltungen und wirken dabei unterstützend mit.
  • Wir stellen unser Fachwissen bei Bedarf auch für den Unterricht zur Verfügung.
  • Wir bringen uns in einem offenen und konstruktiven Dialog als Teil der Schulgemeinschaft ein.

I. Unterrichtsorganisation

  1. Alle Lehrer/innen und Schüler/innen finden sich pünktlich zum Unterricht ein. Beim Läuten zu Beginn der Stunden nehmen die Schüler/innen ihre Plätze ein und legen das Unterrichtsmaterial bereit.
  2. Ist 5 Minuten nach Beginn einer Stunde der/die Fachlehrer/Fachlehrerin noch nicht erschienen, verständigt der Klassensprecher die Klassensprecherin das Sekretariat. Schüler/innen verlassen in Vertretungs- bzw. Aufsichtsstunden ihren Raum nicht.
  3. Die Stunde endet nicht vor dem Pausenzeichen und wird vom / von der Fachlehrer/in beendet.
  4. Hausaufgaben werden in der Regel vor dem Pausenzeichen gestellt.
  5. Alle Tagebuchführer/innen, Kartenordner/innen und die Umweltbeauftragten erledigen in Zusammenarbeit mit dem Fachlehrer/der Fachlehrerin ihre Aufgaben sorgfältig. Nach der letzten Unterrichtsstunde ist es notwendig, die Fenster zu schließen, das Licht auszumachen, aufzustuhlen, das Zimmer aufzuräumen und zuzuschließen. Fundsachen werden beim Hausmeister abgegeben.

II. Pausenordnung

  1. In den großen Pausen verlassen alle Schüler/innen mit Ausnahme der Klassenordner/innen die Unterrichtsräume und begeben sich in den Pausenbereich. Bei schlechter Witterung können sie sich auch im Foyer aufhalten.
  1. Pausenbereich für die Schüler/innen der Klassen 5 -10 ist der Hof vor dem Haupteingang zwischen den beiden Abschrankungen.
    Für die Kursstufe (ab Klasse 11) ist der Bereich zwischen der südlichen Abschrankung und dem Gehweg der Moltkestraße und der überdachte Bereich des Seiteneingangs von der Karlstraße her zusätzlich Pausenbereich.
  1. Die Schüler/innen der Unter- und Mittelstufe dürfen ihren Pausenbereich ohne Genehmigung nicht verlassen.
    Kursstufenschüler/innen dürfen auf eigenes Risiko den Pausenbereich verlassen.

III. Unterrichtsversäumnisse und Beurlaubungen

  1. Im Falle einer Erkrankung eines Schülers/einer Schülerin muss eine schriftliche Mitteilung eines Erziehungsberechtigten/des volljährigen Schülers/der volljährigen Schülerin erfolgen, die innerhalb von 2 Schultagen beim Klassenlehrer/Tutor/ der Klassenlehrerin/Tutorin sein muss. Dauert die Krankheit länger als 2 Tage, muss eine weitere Entschuldigung, aus der die Dauer der Krankheit ersichtlich ist, eingereicht werden. Im Falle der Verständigung der Schule bzw. des/der Klassenlehrer/in/ Tutor/in über die Erkrankung per Mail ist die schriftliche Entschuldigung binnen drei Tagen nachzureichen.
  1. Über eine vorzeitige Entlassung aus dem Unterricht wegen Unwohlseins entscheidet der Fachlehrer/die Fachlehrerin vor oder während der Unterrichtsstunde (auch in diesem Falle gilt die Entschuldigungspflicht).
  1. Anträge auf Beurlaubung bis zu 2 Unterrichtstagen sind vom Erziehungsberechtigten/volljährigen Schüler/von der volljährigen Schülerin rechtzeitig an den/die Klassenlehrer/in bzw. Tutor/in, darüber hinausgehende Urlaubsgesuche an den Schulleiter zu richten. Über Beurlaubungsanträge unmittelbar vor oder nach Ferien entscheidet der Schulleiter.

IV. Sicherheit

  1. Auf dem Weg von und zu der Schule werden die vorgesehenen Übergänge benutzt.
  2. An den Stadtbahnhaltestellen verhalten sich alle Schüler/innen besonders vorsichtig und rücksichtsvoll.
  3. Alle üben das vorgesehene Verhalten im Brandfalle und bei Katastrophen ein.
  4. Auf dem Schulgelände sind Inliner-, Skateboard-, Rollerfahren, Schneeballwerfen und Spiele, die andere gefährden (im Schulhaus auch das Umherrennen), nicht erlaubt.
  1. Ebenso darf im Pausenbereich nicht mit Motorfahrzeugen gefahren werden.
    Fahrradfahrer/innen müssen sich wie in “Spielstraßen” (7 km/h) verhalten. Das Parken von Autos auf dem Schulhof ist Schüler/innen nicht erlaubt.
  1. Weder Heizkörper noch Fensterbänke dürfen als Sitzgelegenheiten benutzt werden. Es ist verboten, sich aus dem Fenster zu lehnen.
  1. Das Mitbringen von Gegenständen und Wertsachen erfolgt auf eigene Gefahr.
  2. Waffen oder andere gefährliche Gegenstände dürfen nicht in die Schule mitgebracht werden.

V. Sauberkeit

  1. Jede/r ist an seinem /ihrem Platz und auf dem gesamten Schulgelände für Ordnung und Sauberkeit verantwortlich.
  2. Abfall ist in die dafür vorgesehenen Behältnisse zu geben, die von den Klassenordnern/innen geleert werden.

VI. Ordnung

  1. Wer einen Schaden verursacht, übernimmt dafür die Verantwortung und wird von anderen nicht gedeckt.
  2. Die Regelungen für die Nutzung des Informatikraums und des Netzwerkes sind einzuhalten.
  3. Besonders während der Unterrichtszeit achtet jeder auf größtmögliche Ruhe.
  4. Speicher- und Kommunikationsmedien (ins. Mobiltelefone) sind im Schulgebäude (einschl. Sporthalle) ausgeschaltet und nicht sichtbar aufzubewahren. In besonderen Fällen können Lehrkräfte Ausnahmen genehmigen.
  5. Den Anordnungen der Lehrer/innen und der Hausmeister ist Folge zu leisten.
  6. Kaugummi kauen und essen sind während des Unterrichts nicht erlaubt.

VII. Gesundheit und Umweltschutz

  1. Auf dem gesamten Schulgelände sowie den angrenzenden Wegen um das MSG und das THG ist das Rauchen nicht erlaubt.
  2. Drogen (auch Alkohol) dürfen weder konsumiert noch verbreitet werden.
  3. Energie soll gespart und Müll vermieden werden.